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Familien und Systeme

Wie ticken wir?

Mein wahres Verständnis für Gruppendynamiken und "Systeme" habe ich letzten Endes bei Alfred Adler gelernt. Denn das Individuum, der Mensch, und sein Verhalten, kann immer nur begriffen werden in VERBINDUNG mit den anderen, mit seinen Mitmenschen. So ist es auch beim Verständnis unserer Kinder. Solange wir nicht begreifen, welche Meinung unsere Kinder über sich selbst haben, und über ihre Welt, solange werden wir sie nicht individuell unterstützen können und in ihrer Entwicklung begleiten können.
Erziehung bedeutet vor allem Zuhören.
In Patchworkfamilien ist das alles noch ein Stück komplexer. Es verändern sich oft übers Wochenende die Geschwisterkonstellationen zueinander.
War das eine Kind zuerst Einzelkind, ist es dann beim Papa unter Umständen das "Zweite".
Rangkämpfe, Rivalität, Machtkämpfe,... gerade die Adler´sche Sicht auf das Individuum, auf jeden Einzelnen, der immer Teil der Gruppe sein will, der dazugehören will, kann hier ein größeres Verständnis und viel mehr Klarheit bringen.

Was brauchen wir?

Wir alle sind heute mitten in einem gesellschaflichen Wandel, der niemanden mehr unberührt lässt.
Wir befinden uns in tiefgehenden strukturellen Veränderungen, die ans Eingemachte gehen. Es gibt aber keine "Schuldige" und keine Sündenböcke.

Ich beobachte seit längerem einen Rückschritt in zutiefst verschultes Gehabe. Viele von uns greifen auf "altbewährte" Methoden mit Strafen, Zensurendruck und bevormundender Überlegenheit zurück - mit der Hoffnung, klassische "Führung" und Disziplin heilen all diese Probleme von uns Menschen. Allerdings verstärken solche Methoden den Kampf zwischen Kindern, Heranwachsenden und Erwachsenen.
Die Gräben werden tiefer, weil das gegenseitige Vertrauen schwindet und Rebellion und Verhaltensauffälligkeiten gefördert werden.
Kinder drücken oft aus, was im Gesamten nicht stimmig ist und versuchen durch ein bestimmtes Verhalten wieder in Balance zu bringen und auszugleichen, was für ihre Entwicklung hemmend oder blockierend verläuft. Kinder wollen auf "ihre" Erwachsenen stolz sein. Kinder wollen kooperieren.

Am meisten unter Druck geraten, so meine Beobachtung, Familien - Mütter, Väter, Kinder. Viele berufstätige Frauen spüren, so kann es nicht weitergehen, das fühlt sich nicht stimmig an: Die Einseitigkeit der Berufswelt, ihre vereinnahmende Tendenz, das funktionale Denken und das Ausklammern der Beziehungs- und Alltagsarbeit lösen vor allem in uns Frauen tiefe, innere Konflikte aus.
Der Preis, beide Lebensbereiche unter einen Hut zu bringen, ist hoch.

Die Familie ist die kleinste Zelle eines Staates. Dort reibt sich, was im Großen und Ganzen aus dem Ruder läuft.

Meine Methoden

Tageslaufanalysen
Geschwisterkonstellationen
Familienmotti
Märchen, Träume, Texte
Malen, Zeichnen
Rollenwechsel einnehmen

Unsere Meinungen

Wir können nicht ändern,
was war,
aber wir können ändern,
was ist.

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